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Torgauer Inkasso
Inh. Ronny D. Stumpe
Eilenburger Str.26
04860 Torgau
Tel.: 03421/709458
Fax. 03421/714800
e-Mail:ikbtorgau@aol.com

Schließung der Wittenberger Niederlassung

Wittenberg Inkasso mußte sein Büro in der Juristenstraße zum 31.07.2016 schließen. Sämtliche Akten werden über die Hauptstelle in Torgau nahtlos weiterbearbeitet.

Zwangsvollstreckung wurde teurer

Seit dem 01.08.2013 ist das 2. Kostenrechtsmodernisierungsgesetz (KostRMoG) in Kraft, was zahlreiche Tätigkeiten der Justiz teilweise drastisch verteuert. Schon der Mindestbetrag für die Beantragung eines Mahnbescheids stieg von zuletzt 23,00 € auf nun 32,00 €. Davor waren es 11,25 €. Ebenso werden nun für den Erlaß eines Haftbefehls gegen Schuldner, welche nicht zur Abgabe der Vermögensauskunft erscheinen, nun 20,00 € kassiert. Eine durchschnittliche Gerichtsvollziehervollstreckung kann nun schon leicht an die 100,00 € kosten. Mit den einschlägigen Gerichtskosten wird so bei Kleinforderungen schnell die eigentliche Hauptforderung übertroffen, was leicht zu einer Vervielfachung der Schuld führen kann.

Um also Einnahmen für die Staatskasse zu erzeugen und so die Kosten der Justiz zu kompensieren, wird für deren Tätigkeit vom ohnehin geschädigten Gläubiger noch mehr Geld kassiert. Der Schuldner muß diesen Verzugsschaden zwar ersetzen, in der Praxis ist das aber immer seltener der Fall. Immer häufiger bleibt der Gläubiger sogar komplett auf diesen Kosten sitzen, da der selbe Staat, der diese Kosten erhebt, dem Schuldner eine Restschuldbefreiung an die Hand gibt, die es ermöglicht, hemmungslos zu konsumieren, ohne dafür zahlen zu müssen.

Pfändungsfreigrenzen steigen schon wieder

Und zwar seit dem 01.07.2013 beträgt der Selbstbehalt nunmehr 1045,08 €. Wenn dieser Betrag das Minimum ist, welches man zum Überleben benötigt, müßte da nicht eigentlich auch der Hartz-4-Satz entsprechend angepasst werden?

Pfändungsfreigrenzen steigen wieder

Ab dem 01.07.2011 sollen die Pfändungsfreigrenzen des § 850c ZPO erheblich erhöht werden, was natürlich mit Ertragsverlusten der betreibenden Gläubiger verbunden sein wird. Zwar fand noch keine Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt statt, es gilt aber als sicher, daß der Sockelbetrag auf 1028,89 € angehoben wird.

Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung des Erfolgsbezugs im Gerichtsvollzieherkostenrecht

In seiner Sitzung vom 11. Februar 2010 hat der Bundesrat beschlossen, die Effizienz der Zwangsvollstreckung erhöhen zu wollen. Der Gesetzentwurf (Drucksache 808/10 – Beschluss), der nunmehr in den Bundestag eingebracht wird, sieht die Einführung einer Erfolgsgebühr im Gerichtsvollzieherkostenrecht vor. Hierdurch würden die Gerichtsvollzieher angeblich motiviert, Zwangsvollstreckungsaufträge zeitnah und auf hohem Qualitätsniveau zu bearbeiten, wodurch eine Steigerung der Effektivität zu erwarten sei. Diese Ansicht unterstellt, daß Gerichtsvollzieher heute unmotiviert, ineffizient und auf niedrigem qualitativen Niveau arbeiten. Ob eine spürbare Steigerung durch diese neue Vorschrift tatsächlich eintritt, darf bezweifelt werden. Unzweifelhaft steigt jedoch die Belastung der Gläubiger: im Schnitt erhöhen sich die Festgebühren der Gerichtsvollzieher um 30%, was das vorgerichtliche Inkasso noch wichtiger werden läßt.

Gläubigerpflichten

Der Bundesgerichtshof hat am 13.07.2006 (IX ZB 288/03) beschlossen, daß von dem Vollstreckungsverbot des § 294 InsO in der Wohlverhaltensperiode auch Gläubiger erfaßt werden, die vom Schuldner absichtlich oder fahrlässig verschwiegen wurden und so am Insolvenzverfahren nicht teilnehmen konnten. Es wird also von Gläubigern erwartet, daß sie bundesweit sämtliche Veröffentlichungen der Insolvenzgerichte zur Kenntnis nehmen und selbst bemerken, ob und wo ihr Schuldner ein Entschuldungsverfahren betreibt.

Pleitenrekord befürchtet

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen hat im Jahr 2001 stark zugenommen (um 18,7%). Für das laufende Jahr zeichnet sich ein weiterer Anstieg ab. Das Nachrichtenmagazin “DER SPIEGEL” spricht von einer “Pleitenwelle”, die auf uns zuschwappt. Verbraucherinsolvenzen nehmen in gleichem Maße zu, wie die Unternehmensinsolvenzen. Die damit einhergehenden Forderungsausfälle belasten die Unternehmen existenziell. Vor allem eine zeitnahe Übergabe der notleidenden Forderungen an das TORGAUER INKASSO kann den Verlust begrenzen.

Schuldneraufklärung?

Vermehrt kann man beobachten, daß der Handel Ratgeber feilbietet, die dem böswilligen Schuldner “Tricks” erklären, wie man sich dem Gläubigerzugriff entzieht. Diesen Schuldneraktionen läßt sich wirksam begegnen, wenn man sie kennt. Wir kennen sie alle. Absolute Sicherheit bietet nur die Vermögenslosigkeit und damit möchte der Durchschnittsschuldner nicht lange leben. Es sollte daher immer versucht werden, durch ein notfalls jahrelanges Inkassoverfahren den Anspruch durchzusetzen. Sprechen Sie uns an.

Verjährung neu geregelt

Die regelmäßige Verjährungsfrist ist von 30 auf 3 Jahre abgesenkt worden (§ 195 BGB). Eine Unterscheidung von 2- und 4-jähriger Verjährungsfrist ist nicht mehr vorgesehen. Ebenso ist die Unterbrechung (Neubeginn) eingeschränkt und durch die Hemmung (§§ 203 ff. BGB) weitestgehend ersetzt worden. Selbstverständlich überwachen wir Ihre Forderungen gemäß den jeweils geltenden Vorschriften.

GmbH pleite oder verkauft? Nicht aufgeben!

Oft glaubt ein Geschäftsführer einer insolventen GmbH seiner Verantwortung dadurch entgehen zu können, daß er das ganze Unternehmen an einen “Firmenbestatter” verkauft. Das klappt auch, aber nur dann, wenn es sich der Gläubiger gefallen läßt. Wir kennen geeignete Strategien, trotzdem einen Erfolg zu erzielen. Fragen Sie uns nach den Einzelheiten!

Stimmen zur Inkassotätigkeit

Inkasso-Unternehmen als Wirtschaftsmediator?

Mediation ist ein Begriff aus dem Familienrecht. Sie wird aber mit zunehmendem Erfolg in der Wirtschaft eingesetzt. Was ist darunter zu verstehen?In einer Mediation suchen die Konfliktpartner gemeinsam eine einvernehmliche Lösung, die für beide Seiten akzeptabel ist und in der die wesentlichen Interessen aller Beteilig- ten gewahrt bleiben. Für den Einsatz von Mediatoren kommen so gut wie alle Streitigkeiten in der Wirtschaft in Frage. So auch Meinungsverschiedenheiten hinsichtlich der Zahlungspflichten. Hier setzt das Inkasso- Unternehmen mit zunehmenden Erfolgsquoten an. Der Berufsverband Deutscher Psychologen (BDP) schätzt den Anteil der Fälle, in denen Mediationen zur Zufriedenheit aller Parteien abgeschlossen wurden, auf 60 bis 90 Prozent.

Gegenüber einem Gerichtsverfahren ist die Mediation schnell und kostensparend und setzt die Kräfte der Beteiligten wieder für deren eigentliche Aufgaben frei.
Inkasso-Unternehmen tragen somit in immer stärkerem Maße zur Entlastung der Justiz bei.

Bundeskanzler Gerhard Schröder:… Die Möglichkeiten, Streitfälle außergerichtlich zu regeln, werden wir stärken und bürgernah gestalten. Wir verbinden damit den dringenden Appell an Bürger und Interessengruppen, diese Möglichkeiten auszuschöpfen, bevor sie die Justiz bemühen.

Schlechte Zahlungsmoral in den neuen Ländern

… Vor allem die jungen und noch nicht so finanzstarken Kleinbetriebe in den neuen Ländern leiden existenziell unter einer zunehmend verkommenden Zahlungsmoral. Wir werden dafür sorgen, dass zahlungsunwillige Schuldner begreifen, dass schlechte Zahlungsmoral sich auch finanziell nicht lohnt.

Dr. Richard von Weizäcker … Immer wieder ist es für Gläubiger eine Zumutung, auf kleinere und größere Teile der Rückzahlung ihrer Forderungen verzichten zu müssen. [...] … und dass dafür die Arbeit von Inkasso-Unternehmen eine besonders segensreiche und dankenswerte ist.

BGA – Kuratorium des Deutschen Groß- und Einzelhandels e.V.:… Aus Sicht des BGA sind Inkasso-Unternehmen bei der Beitreibung von Forderungen eine wichtige Alternative zu den Rechtsanwälten. Insbesondere die Beitreibung von un- bestrittenen Forderungen mit geringer Höhe geschieht durch Inkasso-Unternehmen in der Regel schneller und wirtschaftlicher.

Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin, MdB, ehem. Bundesministerin der Justiz:… Die Tätigkeit der Inkasso-Unternehmen und ihre wachsende wirtschaftliche Bedeutung verfolge ich mit Interesse. Ich begrüße vor allen Dingen die von Ihnen (Anmerkung: gemeint ist der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen in Berlin) aufgestellten Qualitätsstandards, die die Einhaltung rechtsstaatlicher Verfahrensweisen sichern und damit die Berechtigung der Inkassotätigkeit.